wettbewerb schulerweiterung hildisrieden LU 1991

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Das Dorfbild von Hildisrieden weist eine lose Bebauung auf, die in lockerer Form entlang der Kantonsstrasse aufgereiht ist. Ziel des Projektes ist es, eine Verdichtung entlang des Strassenraumes vorzunehmen, um den Dorfcharakter zu verstärken und die schneisenartig eingeschnittene Kantonsstrasse visuell zu verengen und damit verkehrsmässig zu entschärfen.

Bäume, Bauten und Arkaden:

Sie sind die planerischen Instrumente, die diese Wirkung einer Verengung des Strassenraumes ermöglichen. Die Bäume werden gruppenartig eingesetzt und sind je nach Situation strassenseits oder bebauungsseits angeordnet. Die Bauten entlang der Strasse werden mit einer Arkade direkt an die Strasse gerückt. Das Trottoir ist in diesem Bereich überdeckt.

Dörfliche Dichte ergibt eine Identifikation:

Das geplante Zentrum manifestiert sich torartig am Dorfeingang. Es zeigt damit seinen öffentlichen Charakter und markiert zugleich die Einfahrt und die südliche Begrenzung des Dorfkernes. Am anderen Dorfrand bewirkt die bestehende Gebäudegruppe bei der Kirche den gleichen Effekt. Diese wird nun durch eine übergreifende Platzgestaltung noch verstärkt.

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