Wettbewerb Regionalgefängnis Thun BE 1997

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Das Areal für das Regionalgefängnis liegt in einem Bereich, der baulich vom Übergang aus dem Industriezeitalter zu einem nachindustriellen Gesellschaftswesen geprägt ist.

Ein sechsgeschossiger Zellentrakt wird von einem viergeschossigen Kranz aus zudienenden Räumen umschlossen. Durch die Nutzungsdisposition möchten wir erreichen, dass das Gebäude selber die erforderliche Umfassungsmauer bildet.

Diese Trakte formen zwei Höfe: einen asphaltierten Anlieferungshof, gross genug, um das Wenden von mittleren LKWs zu ermöglichen, um ein Geschoss abgesenkt; und ein Gartenhof, der um zwei Geschosse abgesenkt ist und als Kontrast üppig bepflanzt ist. Der Anlieferungshof dient auch als Evakuationsfläche im Brandfall.

Das Erschliessungsschema wird durch einen je nach Nutzung hofseitig oder aussenliegenden, windmühlenflüglig ausgebildeten Korridor gebildet, der jeweils an einem Ende von Aussen belichtet ist. An seinen Eckpunkten finden sich die Vertikalkerne.

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