wettbewerb erweiterung kantonsschule rothen littau lu 1988

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Die solitäre Allseitigkeit der bestehenden Anlage soll weder weitergeführt noch konkurriert werden. Die formale Durchbildung dieses Rasterbaues sträubt sich gegen einen Metabolismus, die Architektur ist in sich abgeschlossen.

Ein Neubau darf diese typische Ausprägung stützen.

Die Hügellage ermöglicht ein räumliches Freistellen der bestehenden Schulanlage, indem sich die Neubauten als "bewohnter Sockel" um sie herum gruppieren.

Damit wird sie auf der freien Ebene wie auf einem Tablett präsentiert.

Nur die offenen Pausenhalle, eine Stoa, lagert eingeschossig über dem Horizont dieser Ebene.

Auf einen zweiten Haupteingang des Schulneubaues wird folglich verzichtet. Die Erschliessung lehnt sich funktionell und architektonisch an die vorhandene an.

Kommentar, 16 Jahre später: Ab und zu bedauert man weniger, dass man einen Wettbewerb nicht realisieren kann. Ab und zu jedoch mehr. Um diesen hier tut es uns leid -heute noch.

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