Studienauftrag erweiterung berufsschule ziegelbrücke gl 2001

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Die neue Mensa wird als zusätzlicher Solitär zu den bestehenden Solitärbauten aufgereiht und dicht an das bestehende Hauptschulgebäude angeschlossen. Sie schliesst damit die zugige Lücke beim Eingangsweg, ihr Eingang ist direkt auf den Zugangsweg bezogen. Dies ermöglicht eine gute Benutzbarkeit und Auffindbarkeit auch für Auswärtige.

Der dichte Anschluss entspricht der Körnung der Gesamtbebauung, wie sie sich nach einer späteren Verdichtung durch eine zusätzliche Turnhalle zeigen wird.

Der eingeschossige, flächige Baukörper mit seinem eingeschnittenem Innenhof beeinträchtigt die angrenzenden Gebäude weder sicht- noch schallmässig. Wir sehen das Mensagebäude wie ein Clubhaus in einem Country Club. Es wird ein spezieller Ort am Ort geschaffen - eine Insel im Campusareal. Die Mensa ist als transparenter Baukörper gedacht, der zwar eine Aussicht ins Grüne ermöglicht, aber ein Heraustreten nur in den Hof zulässt. Es entsteht ein Dialog zwischen dem fast städtischem Binnenhof und der offenen Landschaft. Der Hof ist allseitig windgeschützt und ermöglicht jahreszeitlich wie im Tagesablauf eine lange Nutzungsdauer. Die Mensa bietet ausschliesslich gute Sitzplätze; sie liegen entweder an der Aussenfassade oder an der Hoffassade. Es gibt keine Plätze in „zweiter Strandlage“.

Ein Wasserbecken verdeutlicht den Inselcharakter und spiegelt das Gebäude und dessen Umgebung.

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