Konzeptstudie Regionalschiessplatz und Waldstadion Zihlmatt Luzern 1988

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Seit Jahren werden die Quartiere Biregg Luzern und Stirnrüti Horw von den akustischen Emissionen der Schiessanlagen Zihlmatt und Horw behelligt. Der lagemässig hohe Wohnwert dieser Viertel leidet durch den dienstlichen wie ausserdienstlichen Schiessbetrieb ausserordentlich. Stadt Luzern und Gemeinde Horw müssen aufgrund des USG zukünftig eine Lösung dieses Problemes realisieren. Auf der anderen Seite ergaben sich dadurch für den Schiessbetrieb der Vereine und des Militärs unerwünschte Ein- und Beschränkungen.

Diese Problematik bildet den Auslöser dieser Studie. Dabei soll nicht nur für das Schiesswesen ein allseits befriedigender Vorschlag gefunden werden. Im Sinne einer synergetischen, vernetzten Denkweise bieten sich die gleichzeitigen Lösungen mehrerer anderer ungelöster oder unbefriedigend gelöster Aufgaben im Areal Allmend an. 

Zum einen leidet die LUMAG (Luzerner Messe- und Ausstellungsgenossenschaft) unter Raumproblemen. Das Konzept der "Messe-, Ausstellungs- und Kongressstadt Luzern", das dem Fremdenverkehr in einer Zeit von zunehmendem Tagestourismus eine Grundauslastung an Messe- und Kongresstourismus bringen kann, verlangt deshalb nach zusätzlichen baulichen Anstrengungen, um die Bedürfnisse für das stark expandierende Messe- und Ausstellungswesen befriedigen zu können. 

Zum andern ist der bauliche Zustand der FCL-Haupttribüne ungenügend und den Komfortansprüchen des spitzenklassigen Schausportes nicht mehr gewachsen. Zudem senkt sich die Rasenfläche wegen des ungünstigen Untergrundes, was zu problematischen Gefällsverhältnissen und damit zu einem nur schwer trainierbaren Spielfeld führt. Dessen Zustand gibt laufend zu Klagen Anlass.

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