Neubauten Stadtpolizei und Stadtverwaltung luzern 1992 - 1997

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Die Neubauten verbinden die Reste einer barocken Spitalanlage mit dem Fragment eines unvollendeten Verwaltungsbaus vom Beginn des 20. Jahrhunderts massstäblich und funktionell zu einem harmonischen Ganzen.

Hauptnutzerin ist die Stadtpolizei, die über öffentliche Bereiche wie auch über Hochsicherheitszonen verfügt: Einsatzzentrale, Schiesskeller, Pikettfahrzeughallen und Zellentrakt gehören zum Raumprogramm.

Mit der Renovation der barocken Fragmente (Spitalkapelle) wurde deren Einbindung in die Betriebsabläufe der Verwaltung gelöst, sie ist formaler wie spiritueller Mittelpunkt.

Ein geschwungener Anbau an das alte Stadthaus ergibt neue Büros, die von einer inneren Halle her erschlossen sind.

Die Umbauten im Stadthaus umfassen Büroflächen und das neue Rechenzentrum.

Das Projekt wurde in mehreren Etappen realisiert, um den ununterbrochenen Betrieb der Polizei und der Verwaltung sicherstellen zu können.

 

Neubau Büroergänzung Stadthaus Luzern: Aufstockung Finanzinspektorat

Anstelle eines eingeschossigen bestehenden Neubaus werden auf drei Geschossen zusätzliche Büros angeboten. Der Anbau ist vom bestehenden Stadthaus abgelöst und über eine gepresste Raumschicht zenital belichtet. Die neuen Büros werden über Brücken aus Glasbausteinen erschlossen. Die Belichtung der inneren Gänge des Stadthauses bleibt ebenso erhalten wie die Lesbarkeit der historischen Fassade.

Die Kunst am Bau stammt vom ungarisch-schweizerischen Künstler Gabor Fekete.

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